Antrag

Sechsfeldhalle in der Kennedystraße

 

Für die nächste Sitzung des Sportausschusses am 15.04.2026, des Betriebsausschusses EGH am 07.05.2026, des Verwaltungsausschusses und des Rates am 01.06.2026
beantragen die Fraktionen von Bündnis 90/Die GRÜNEN, SPD, CDU und FDP  die Aufnahme des folgenden Tagesordnungspunktes

Neubau Sechsfeldhalle am Standort Kennedystraße

Beschlussvorschlag:

1. Am Standort Kennedystraße soll eine neue Sporthalle als zweigeschossige Sechsfeldhalle mit zwei übereinanderliegenden barrierefreien Dreifeldhallen geplant und gebaut werden. Die Planungen sollen in Abstimmung mit dem TuS Bloherfelde erfolgen, neue und grundsanierte Umkleidekapazitäten für die bestehende Sportanlage integrieren, Beleuchtung der Spielflächen im Außenbereich ergänzen und eine Überprüfung der umliegenden Infrastruktur mit genügend Parkplätzen einbeziehen. Es soll sichergestellt werden, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb des TuS Bloherfelde ausreichend stattfinden kann.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, im Verfahren die Realisierung verschiedener Vergabe- und Beschaffungsmodelle zu prüfen, insbesondere die Durchführung als Generalunternehmermodell (GU), Generalübernehmermodell (GÜ), Totalunternehmermodell (TU) oder Totalübernehmermodell (TÜ), mit dem Ziel einer möglichst wirtschaftlichen sowie termin- und kostensicheren Umsetzung.

3. Den Ausschüssen ist eine erste Kostenabschätzung sowie ein Zeit- und Realisierungsplan vorzulegen.

Begründung:

Die Sporthalle Brandsweg aus dem Jahr 1974 ist stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne Sportstätte. Gleichzeitig besteht ein zusätzlicher Bedarf an Hallenkapazitäten für Oldenburger Sportvereine. Die Verwaltungsvorlage 26/0085 zeigt, dass ein Neubau einer Sechsfeldhalle sowohl strukturell als auch wirtschaftlich die zukunftsfähigste Lösung darstellt. Angesichts der angespannten Lage bei den Hallenzeiten der Sportvereine in Oldenburg wäre eine Sechsfeldhalle
an dem Standort einer Dreifeldhalle vorzuziehen. 

Mit orientierenden Programmkosten von 31,3 Mio. Euro liegt diese Variante unterhalb der Kosten einer kombinierten Sanierungs- und Neubauvariante. Als positives Referenzbeispiel soll die neu erbaute Sechsfeldhalle in Bremen dienen. Nach Angaben des Bremer Senats belaufen sich die Kosten auf rund 23,5 Millionen Euro. Das Projekt
wurde nach 16 Monaten in kürzester Zeit umgesetzt.

Bisher wird die zu bebauende Fläche bereits vom TuS Bloherfelde genutzt. Es ist sicherzustellen, dass der TuS Bloherfelde ausreichend Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung hat. Um Flächen, die durch den Neubau wegfallen, zu ersetzen ist zu prüfen, wie das Außengelände des Sportplatzes zu erweitern und durch Beleuchtung so zu ertüchtigen ist, dass auch abends trainiert werden kann. Die Umkleidesituation des Vereins ist schon länger angespannt. Daher sind im Neubau auch Umkleidemöglichkeiten.
vorzusehen, die bei einem Spielbetrieb für das Außengelände genutzt werden können. Es sollen jeweils separate Umkleidemöglichkeiten für Schiedsrichter:innen, Männer- und Frauenmannschaften entstehen. Die ausreichende Stellplatzsituation für Besucher:innen und Nutzer:innen mit dem KfZ ist in dem Konzept des Neubaus einer Sechsfeldhalle ebenfalls zu berücksichtigen.
 

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