Zur nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 28.04.2026 bitten wir um Aufnahme des Tagesordnungspunktes
Drogenkonsum und Geschlechterbetroffenheit
Es gibt das städtische Konzept „niedrigschwellige Wohnungslosen- und Suchthilfe“, das am 26.01.2021 verabschiedet wurde. Viele der beschlossenen Maßnahmen sind inzwischen realisiert worden oder in der Umsetzung. Die Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel, ebenso wie die Soziale Arbeit im Bereich der Drogensucht. Diese Entwicklungen gilt es zu analysieren, Bedarfe zu ermitteln und entsprechende Anpassungen in der städtischen Sozialen Arbeit vorzunehmen.
Daher bitten wir Sie, zu der genannten Thematik sowie zu den aufgeworfenen Fragen schriftlich Stellung zu nehmen.
In Fachkreisen besteht Einigkeit darüber, dass Frauen und Männer unterschiedliche Suchtverhalten zeigen, sowohl im Hinblick auf Alkohol als auch auf illegale Drogen. Daher sind geschlechtsspezifische Beratungs- und Behandlungsangebote erforderlich.
Welche geschlechtsspezifischen Ansätze werden in Oldenburg von den Kontakt- und Beratungsstellen verfolgt?
Welche Erfahrungen aus der langjährigen Praxis der Fachberatungsstellen sind bekannt?
Wie ist die Verteilung auf die Geschlechter der jeweiligen Suchtkranken?
Welche aktuellen Entwicklungen sind zurzeit festzustellen?
Wäre nach Meinung der Fachkräfte vor Ort andere Präventionsarbeit erforderlich, um die Anzahl der Suchtabhängigen effizient zu verringern?