Frühlingsempfang der GRÜNEN Ratsfraktion
"Stadtentwicklung ist ein Gesellschaftsprojekt: Wir bauen den Alltag für alle Menschen", begrüßte Fraktionssprecherin Ruth Drügemöller mehr als 150 Gäste des schon traditionellen Frühlingsempfangs in der Jugendherberge. „Und ich finde“, ergänzte Drügemöller, „diese Stadt kann mehr.“
Fraktionssprecher Michael Wenzel betonte eingangs, wie er sich unsere Stadt der Zukunft vorstellt: "Oldenburg sollte grün, bunt, klimaneutral und inklusiv sein und wir alle sollten dazu beitragen, unsere Stadt der Zukunft zu entwickeln.“
Impulsgeber an diesem Abend war der Architekt Alexis Angelis, der sich mit mehr als 50 Angestellten in seinen Büros in Oldenburg und in Wismar in der Stadtentwicklung, bei Neubauprojekten und der Restaurierung historischer Bausubstanz einen weit über Oldenburg hinaus reichenden Namen gemacht hat. Sinnbildlich dafür steht das CORE in der Innenstadt, das er gemeinsam mit anderen in eine bunte, florierende Community verwandelt hat. Das von Angelis veranstaltete Veranstaltungsformat Forum Zukunft Stadt bringt unter dem Leitthema „Die Stadt, von der wir träumen“ Menschen zusammen, die zuhören, mitdenken und mitreden möchten: "Wir müssen Erlebnisse schaffen, wenn wir die Stadt neu denken und neu programmieren. Die Gesellschaft befindet sich in einem radikalen Wandel und uns bleibt nichts Anderes übrig, als uns an diesen Wandel anzupassen. Bauen im Bestand ist das Thema schlechthin. Dafür benötigen wir neue Inhalte jenseits der bewährten Strukturen, die uns keinen Halt mehr geben.“
In diesem Sinne ist auch der Frühlingsempfang der GRÜNEN Ratsfraktion entstanden: "Auch hier treffen sich einmal im Jahr Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, die bereit sind, sich über den Tellerrand Oldenburgs hinaus Gedanken für eine lebenswerte Stadt für alle zu machen", erklärte Ruth Drügemöller. "Angesichts der im September stattfindenden Kommunalwahlen möchten wir Menschen dazu ermuntern, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren", sagte Michael Wenzel. "Auch wenn die ehrenamtliche Ratsarbeit zeitintensiv ist, kann ich mit unserer Fraktion gemeinsam Einfluss nehmen. Wenn unsere Beschlüsse, Strategien und Konzepte dann auch noch von der Verwaltung umgesetzt werden würden, wären wir schon deutlich näher an unserer Stadt der Zukunft."